Familientherapie




Der Baum im Hof zeigt auf den schlechten Boden,
aber die Vorübergehenden schimpfen ihn den Krüppel.


(Berthold Brecht)




Mit diesem Satz von Berthold Brecht, ist schon viel über das Wesen der systemischen Familientherapie gesagt.
In der systemischen Familientherapie wird nicht ein Einzelner als gestört, krank oder schuldig angesehen.
Es wird nicht nach Schuldigen gesucht.

Das gesamte Familiensystem wird betrachtet, um eingefahrene, sich verselbstständigte Lebensmuster aufzudecken. Der Patient tritt aus dem Scheinwerferlicht.
Die Wertschätzung jedes Einzelnen steht im Vordergrund. Der sogenannte auffällig gewordene Kranke, ist die Person im System Familie, die anzeigt, dass irgendwo der Wurm drin ist. Das Problem wird aus der Sicht aller Beteiligten beleuchtet. Alle dem System Zugehörigen können, wenn es vom Klienten gewünscht wird, mit einbezogen werden.

Eine systemische Familientherapie hilft dabei, die Ursachen für die Familienprobleme zu ergründen. Häufig sprechen Familienmitglieder viel zu wenig miteinander, schon mehr Gespräche helfen, den anderen besser zu verstehen und Krisen aus dem Weg zu gehen.



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