Spieltherapie




Die Spieltherapie geht davon aus, dass das Spiel ein natürliches Mittel zur Selbstdarstellung der Kinder ist. Sie gibt dem Kind Gelegenheit, seine Gefühle und Konflikte auszuspielen
– genauso wie der Erwachsene sich in bestimmten Arten von Therapie über seine Schwierigkeiten ausspricht.


(V. Axline)




Eltern können die meisten Schwierigkeiten im Alltag mit ihrem Kind sehr gut alleine bewältigen. Doch manchmal meistert das Kind aus verschiedenen Gründen seine anstehenden Entwicklungsschritte nicht problemlos und entwickelt emotionale oder soziale Schwierigkeiten.

Oder es kann äußere Ereignisse wie Trennung, Scheidung, Tod, Umzug, Krankheit etc. nicht bewältigen und reagiert z.B. mit anhaltender Trauer, Aggression oder Rückzug.
Es können auch Erziehungsschwierigkeiten auftauchen und der Dialog zwischen Eltern und Kind gelingt in einer bestimmten Entwicklungsphase nicht mehr.
Wenn die eigenen Möglichkeiten der Eltern zu reagieren, nichts mehr bewirken, kann es sinnvoll sein, den Mut zu haben, sich von außen Unterstützung zu holen.
Manchmal reichen wenige Stunden Spieltherapie aus, um neue Wege für festgefahrene Situationen oder Schwierigkeiten zu finden. Manchmal ist eine längere Begleitung nötig.

Dies kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden. Im gemeinsamen Spiel mit der Therapeutin kann sich das Kind in kleinen Schritten mit seinen oft unaussprechlichen Gefühlen und Gedanken auseinandersetzen. So kann es sich ein Stück Kontrolle über sein Leben zurückholen und Lebensfreude entwickeln.
Die Kinder können Bewältigungsmöglichkeiten entwickeln und ihre seelischen Kräfte und Ressourcen werden gestärkt. Spieltherapie ist besonders geeignet für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren.





Verband VFP