Obedience
Obedience (sprich: "O-bi-di-ens"), was übersetzt soviel bedeutet wie “Gehorsam”, ist noch
eine relativ junge Hundesportart in Deutschland und könnte auch
als „Hohe Schule der Unterordnung“ bezeichnet werden.
Den Ursprung hat Obedience in England, wo es diesen Sport schon seit den 50er Jahren gibt.
Bei dieser Sportart sind Exaktheit, Schnelligkeit und Arbeitsfreude der Hunde
bei der Ausführung der einzelnen Übungen entscheidend.
Ein guter Kontakt zwischen Hund und Hundeführer und ein bereitwilliges Gehorchen des Hundes,
auch wenn er sich in einem Abstand vom Hundeführer befindet,
ist absolut wichtig. Eine Herausforderung für jeden Hundeführer also.
Ansonsten ist Obedience für jeden Hund geeignet, unabhängig von Alter und Größe,
da die Richter bei der Bewertung auf die Besonderheiten des Hundes/der Rasse Rücksicht nehmen.
Beim Obediencehund kommt es also darauf an, dass er willig, freudig und für seine Rasse
entsprechend in einem guten Tempo arbeitet.
Teamarbeit ist angesagt. Erfolgreiche Teams versuchen eine ausgeglichene Basis zu finden;
diese heißt Vertrauen und Verständnis.
Natürlich geht nichts ohne Konsequenz – fehlt diese, dann wird die gemeinsame Arbeit ein Fiasko.
Klare und eindeutige Regeln sind ein Muss.
Zu den meisten bekannten "üblichen" Gehorsamsübungen,
also z.B. Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung, Platz mit Abrufen etc. kommen beim
Obedience noch einige interessante hinzu:
- Apportieren / auch von Metall
- Suchen von Gegenständen / Eigenidentifikation
- Positionswechsel auf Distanz / Sitz-Platz-Steh
- Vorausschicken in eine Box / Quadrat aus 4 Pylonen
- Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
- Ablage / alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt bzw, gleichzeitig abgesetzt,
in den höheren Klassen ist der Hundeführer dabei aus der Sicht des Hundes
Die Kommandos sind im Obedience frei wählbar, es ist lediglich die Anzahl,
die für eine bestimmte Übung in einer Prüfung gegeben werden können, vorgeschrieben.
Weiterhin wird auf Prüfungen kein immer gleiches und längst bekanntes Schema gelaufen.
Das Fuß - Lauf - Schema ist immer anders und auch der Ringaufbau.
Somit ist der Standort der einzelnen Übungen auch immer anders.
Das Team Hund - Hundeführer wird durch die gesamte Prüfung vom Ringsteward geführt.
Alles geschieht auf Anweisung des Stewards.
In Deutschland werden Obedience-Prüfungen in den
Leistungsstufen Beginner, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgeführt.
Hier ein Video der neuen FCI-Obedience Klasse 1
Übungszeiten
Obedienceprüfungen im Verein in 2014
Erfolge
Ansprechpartner:
Stefanie Klincksiek
E-Mail: S.Klincksiek@gmail.com