14.06.2008
 
Kreativität statt Kommandotöne
 
Tucholsky-Bühne Minden baut alte Festung für die Kultur aus

Minden (pri). "Die Bretter sind, die Pfosten, aufgeschlagen, und jedermann erwartet sich ein Fest." - Bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen, denn bis in ihrer "Kulturfestung" wenigstens Bühne und Zuschauertribüne stehen, haben die Aktiven der Tucholsky-Bühne Minden noch alle Hände voll zu tun.

Am Sonntag wollen sie dann ihre neue Spielstätte im Fort A an der Festungsstraße in Minden mit einem Tag der offenen Tür feierlich präsentieren.
Dabei wirken mit: Hörsturz, A-cappella-Gesang; Peter Medzech, Enthüllung einer Stahlplastik, nur für diesen Ort geschaffen; Jazzchor Minden, Jazzgesang; Dieter Bommel, historische Führungen; Guido Meyer, Lesung; Burkhard Hedtmann, Lesung; Willi Grote, Klezmer meets Flamenco; Willie Weper und Eddi Tonagel - alte Talente; Blues Corp; Die Linken Füße, Squaredance; Der Regenbogen - Kunstausstellung; lille kunterbunt, Kinder-Kunst-Mitmach-Aktion; der Lions Club Porta Westfalica stellt sich vor; Tucholsky-Bühne; Lieder aus "Mutter Courage und ihre Kinder".

Sonntag, 22. Juli, 14 Uhr, Fort A, Minden, Festungsstraße

 

 
Ein Kulturdenkmal wird aufgemöbelt: Eifrig arbeiten die Aktiven der Tucholsky-Bühne Minden in diesen Tagen an ihrer neuen Spielstätte, dem Fort A. Bettina Ehmer-Turner, Eduard Schynol und Wolfgang Tieben gehen mit gutem Beispiel voran.

Foto: Ralf Kapries

 

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