21.06.2008
 
Tanzende Reihe und Masken als Zier
 
Bildhauer Medzech schmückt das neue Domizil der Tucholsky-Bühne
 
Minden (mt/och). Die Tucholsky-Bühne zieht ins Fort A und feiert das am Sonntag, 22. Juni, ab 14 Uhr mit einem Tag der offenen Tür. Als Schmuck und Schutz zugleich hat der Mindener Bildhauer Peter Medzech eine Stahl-Skulptur für das neue Freiluft-Theater als Geschenk geschaffen.

Das Werk, das am Sonntag enthüllt wird, soll Mauer und Tor zur Festungsstraße zieren. Mitten über dem Tor, werden einem Theater angemessen die lachende und weinende Maske prangen, die sich teilen, wenn das Tor geöffnet wird. Sie werden flankiert von einer schier endlosen Reihe tanzender Figuren. Auf 17 Metern Länge werden sie die Mauer krönen und Kletterschutz bilden.
 
 
Schmuck und Schutz zugleich hat der Bildhauer Peter Medzech mit den stählernen Tänzern und Masken für das neue Domizil der Tucholsky-Bühne im Fort A geschaffen.
(MT-Foto: Koch)

Eisen hat Medzech mit Bedacht als Material gewählt, weil das rosten wird und soll. "Der Portasandstein (aus dem auch das Fort A errichtet wurde) enthält viel Eisenoxid", erläutert Medzech. So werde sich seine Skulptur dem Bauwerk im Laufe der Zeit optisch angleichen. Mit der Montage hat der gelernte Steinmetz am Mittwoch begonnen. Der Bildhauer gestaltete auch die Bronze-Skulpturen, die als Candide- und als Bürgerpreis in Minden verliehen werden.

 

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