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Geschichtsdarsteller aus Frankreich, Deutschland, Italien und
Großbritannien waren an die Weser gekommen, um sich beim
Lagerleben über die Schulter schauen zu lassen und um einen
Vorgeschmack auf das Jahr 2009 zu geben. Dann jährt sich zum
250. Mal die Schlacht bei Minden.
Das blutige
Aufeinanderprallen von Briten und Franzosen, jeweils mit
deutschen Verbündeten, am 1. August 1759 gilt als eine der
Weichenstellungen des Siebenjährigen Krieges (1756-1763).
Der Sieg am "Minden Day" war eine Voraussetzung für die
Vormachtstellung Großbritanniens und die Schwächung
Frankreichs, besonders auch in Nordamerika.
Für 2009 sind
deshalb auch in größerem Stil Geschichtsdarstellungen in
freundschaftlichem Geist geplant. Militärisches und ziviles
Leben in seiner ganzen Bandbreite zeigte sich drei Tage lang
in Uniform und Zivilkleidung.
Das Interesse der
Besucherinnen und Besucher weckten Handwerkszeug und Waffen,
aber auch originalgetreue Zelte, zeittypischer Sprachgebrauch
oder die am offenen Feuer zubereitete historisch korrekte
Verpflegung.
Die friedfertige Dimension der Annäherung an
kriegerische Zeiten schien dabei stets durch - ob beim
gemeinsamen Gespräch am Abend oder auch während der Vorführungen
tagsüber. Etwas genauer nahmen es die Männer und Frauen aus dem
Mutterland der Geschichtsdarstellung nur in einem Punkt: Die
Briten patrouillierten auch des Nachts durch das Fort C. |
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