Nummer 293

zur Startseite

Montag, 16. Dezember 1999


Motoren für Stadtentwicklung 

 

Nicht nur in Minden ist das Thema "Bahnhof' gegenwärtig aktuell. Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen betrachtet Bahnhöfe als "Keimzellen", sogar "Motoren" für Stadtentwicklung". Ausgelöst wurde die neue Konzentration auf die Verkehrsknotenpunkte unter anderem durch die Privatisierung der Bahn und die Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs. 
Mit den Bestrebungen zur kundenorientierten Aufwertung und wirtschaftlichen Optimierung der Bahnhöfe verbindet sich jetzt das Ziel, die lange vernachlässigten Bahnhofsumfelder städtebaulich zu entwickeln. Wie Ministerin Ilse Brusis in einer jüngst veröffentlichten Publikation erläuterte, sollten Kommunen und Bahn ihr jeweiliges fachliches und wirtschaftliches Interesse an der Entwicklung der Bahnhofsstandorte verbinden. 

Forderungen der Ministerin dabei: 

  • Die Schlüsselstellung des Bahnhofes verdient Investitionen in die alten Gebäude und das Gebäudeentree. 

  • Der Bahnhof muss als Drehscheibe des Stadtverkehrs zukunftsgerecht entwickelt werden. 

  • Der Bahnhof muss gestalterisch und funktional die Anbindung an die Innenstadt er halten. 

  • Die umliegenden Flächen sollten hochwertig planerisch entwickelt und als Chance einer Innenstadtentwicklung mit gemischten Funktionen genutzt werden. 

mob 

 

Weitere Informationen
links_transparent.gif (1721 Byte)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite am 14.02.2006 um 18:48 Uhr