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Stuttgart (dpa) Der Geschmacksverstärker Glutamat kann das menschliche Gehirn gefährden, warnte der Alzheimer-Forscher Prof. Konrad Beyreuther vom Heidelberger Zentrum für Molekulare Biologie am 25. September 2003 in einem TV-Bericht des Südwestrundfunks (SWR).
Der Geschmacksverstärker könne Gehirnzellen töten, in höherer Dosis wirke der "weltweit wichtigste Zusatz der Nahrungsindustrie" möglicherweise als "Nervenzellgift". Er könne Spätfolgen wie Alzheimer und Parkinson auslösen. Ein Wert, ab dem Glutamat gefährlich sei, sei nicht erforscht, da Schäden für das Gehirn bei Lebensmittel-Zusätzen nicht untersucht würden.
In den USA sei Glutamat als Zusatz für Babynahrung verboten.
Der Stoff sei unter anderem in Hamburgern, vielen Fertiggerichten, Eintöpfen, Würstchen und Knabberzeug enthalten
Nicht zu vergessen sind die China-Restaurants. Die dort verabreichten Speisen enthalten fast alle reichlich Glutamat. Bekannt ist das daraus mögliche "Chinasyndrom" infolge übermäßigen Genusses von Speisen in China-Restaurants
Letzte Aktualisierung dieser Seite am 02.06.2006 um 10:55 Uhr