Arbeitsablauf für den „Einbau von Temperierheizungsanlagen“

- Einbau in ein Einfamilienhaus -

  

Die nachfolgenden Anmerkungen sind äußerst wichtig und bei der Montage unbedingt zu berücksichtigen. Gemäß Vorgabe sind folgende Montagehinweise einzuhalten:

 

1.) Zur Optimierung der Wärmeübertragung wird eine möglichst kraftschlüssige Montage angestrebt. Die Rohrleitungen sind mit handelsüblichen Rohrschellen für Kupferrohre zu fixieren. (Fabrikat z.B. HZ Schellen).

 

2.) Die min. Abmessungen für die Wandschlitze betragen:

- Höhe : 100 mm

- Tiefe : 40 mm

Diese Abmessungen sollten nicht unterschritten werden.

 

3.) Vor Einmörtelung der Rohrleitungen ist das System auf Undichtigkeiten zu überprüfen. Weiterhin ist das System zur Dehnungsaufnahme vorzuheizen. Die Temperatur beim Vorheizen beträgt ca. 40 – 50 °C. Erst nach dem Aufheizen erfolgt die Endbefestigung der Rohrleitungen.

 

4.) Nach der Endmontage, Druckprobe und dem mehrfachen Spülen wird das gesamte Rohrleitungsnetz auf max. Leistung (60°C - 70°C) gebracht und nach einigen Stunden auf ca. 40 °C abgesenkt. Nach der Aufheizphase (ca. 1-2 Tage nach Inbetriebnahme) werden die Rohre mit Putz eingeputzt. Die Putzüberdeckung in Mauerschlitzen soll mind. 10 mm betragen.

 

5.) Um Rissbildungen im Wandputz zu vermeiden, sind die Wandschlitze nach der Einmörtelung der Rohrleitungen und vor dem Aufbringen des Wandputzes mit Streckmetallen (Gittern) zu versehen.

 

6.) Als Putz sollte Kalk-Zementputz zum Einsatz kommen, auf keinen Fall darf reiner Gipsputz verwand werden.

 

7.) Aus Gründen der besseren Verlegbarkeit der Rohre sind weiche Kupferrohre 18 x 1 mit Schutzmantel (Wicu-Rohr) in den Wandschlitzen einzusetzen. Rohrverbindungen sind mit Weichlot herzustellen. Alle Biegungen werden als Dehnungsbögen nutzbar. Beidseitig von den Dehnungsbögen sind Dämmschläuche bzw. Dämmschlauchstreifen (5 mm Armaflex) in einer Länge von 30 – 40 cm bündig einzulegen. Da im Mauerwerk selbst keine Entlüftungen vorzusehen sind, sind T-Stücke grundsätzlich nicht zugelassen. Die Wassergeschwindigkeit soll bei Inbetriebsetzung mind. 0,3 m/s betragen.

 

8.) In den Übergangsbereichen von Wand zum Fußboden werden die Leitungen in einer Länge von 30 – 40 cm mit 5 mm Armaflex isoliert.

 
 

Fotos der Montage Temperierheizung

 

 

Ansicht Innenwand 

Übergang vom Fußboden in Innenwand   

 

Ansicht Außenwand

Übergang vom Fußboden in Außenwand

 

Befestigung mit "HZ-Schellen"

Verputzte Rohrleitungen in Außenwand 

     

Zeichnung über einen Schnitt / Ansicht einer Außenwand

 

 

 

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