Flankenbatterie 3

Wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Bahnhofsbefestigung waren die fünf kasemattierten, überwölbten und mit Erde überdeckten, 'bombensicheren' Flankenbatterien. Sie beherrschten die langen Kehlfronten der Festungsanlage. Im Jahre 1851 wurde der neue Weserhafen als Stichkanal an die Bahnhofsbefestigung herangeführt. Durch den direkten Gleisanschluss an die Köln-Mindener Eisenbahn war nun eine Verbindung von Schienen- und Schiffsverkehr hergestellt. So gelangten über die Weser wichtige Versorgungsgüter in die Festung, die dann über die Trasse der Köln-Mindener Eisenbahn verteilt werden konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der strategisch wichtige Weserhafen wurde durch die Flankenbatterie 3 gesichert. Ein parallel zur Hafenmauer aufgeschütteter Erdwall war als weiterer Flankenschutz errichtet.

Das kleine, zweigeschossige Gebäude der Flankenbatterie besteht aus massivem Mauerwerk und zeigt Scharten zur Kanonen- und Gewehrverteidigung. Das Gebäude ist wie die übrigen Einrichtungen der Festung mit Porta-Sandstein verkleidet.