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08.07.08

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Volkswagen AG

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Motorschaden an VW-Golf 1.4 16V, FahrgestellNr.:WVWZZZ1JZXW556447

Typ 1J12G4, Motor AKQ

 Sehr geehrter Damen und Herren,


das Fahrzeug mit der o.a. Fahrgestellnummer hat am 30.5.2003 einen Motorschaden erlitten.

Es hatte sich der Kunststoffring der oberen Zahnriemen-Spannrolle gelöst und war in mehrere Teile zerbrochen.

Die Kunststoffteile hatten sich dann innerhalb der Zahnriemenabdeckung verklemmt und ein überschlagen des Zahnriementriebes verursacht, wobei dann die Motorsteuerung versagte und die Kolben auf die Ventile geschlagen sind.

 Über die von der Vertragswerkswerkstatt vorgenommene Kulanzanfrage hatten Sie zunächst eine 50% Kostenübernahme auf Ersatzteile zugesagt, nach einer telefonischen Beschwerde über die Service-Nummer wurde diese Kulanzgewährung auf eine 50% Kostenübernahmen auf Ersatzteile und Lohnkosten erweitert.

 Mit dieser Regelung bin ich nicht einverstanden.

 Das Fahrzeug ist drei Jahre alt und hatte zum Zeitpunkt des Schadens eine Laufleistung von 60.000 km.

Hier kann wohl nicht von einer übermäßigen Beanspruchung oder Abnutzung die Rede sein – zumal nicht der Zahnriemen gerissen ist sondern sich ein Kunststoffring von der Spannrolle gelöst hatte.

Dieses führe ich auf einen qualitativen oder konstruktiven Mangel zurück, da der Kunststoffring nicht vollflächig mit dem Metall verklebt ist sondern eine nur 1,5 mm breite umlaufende Riffelung die Verbindung beider Komponenten sicherstellen soll.

Bei einer vollflächigen Verklebung hätte es nicht zu einem solchen Schaden kommen können – zumal eine Verbesserung im Cent-Bereich einen Schaden von rd. € 2.500,-- verhindert hätte.

Recherchen im Internet haben ergeben, dass sich ähnliche Schadensereignisse bereits mehrfach zugetragen haben, wobei auch höhere Kulanzregelungen genannt sind.

Da der Motor nicht komplett ausgetauscht sondern im Rahmen der Schadenminderung der Schaden durch Tausch des Zylinderkopfs mit Nockenwelle etc. behoben wird bleibt ein mögliches Risiko auf Beschädigung der Kurbelwelle incl. Kurbelwellenlager und damit verbunden ein möglicher Totalausfall oder zumindest eine kürzere „Lebenserwartung“ des Motors bestehen (siehe Foto – Einschlagstellen auf Kolben).

Dieses Risiko liegt allein auf meiner Seite !

Ich bitte Sie mir hier ein höheres Kulanzangebot zu unterbreiten, des weiteren möchte ich Sie darauf hinweisen, dass ich bereits das zehnte VW- / Audi- Fahrzeug fahre und zur Zeit noch zwei weitere Fahrzeuge des Konzerns innerhalb der Familie (drei Söhne) fahren.

Eine positive Regelung Ihrerseits wird sicherlich einen Einfluss auf mögliche zukünftige Kaufentscheidungen haben.

In Erwartung einer positiven Nachricht verbleibe ich zunächst


mit freundlichen Grüßen

 



 

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Stand: 04.07.03